Wir erklären Begriffe aus unserer tagtäglichen Arbeit.
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- Abnahmeprüfzeugnis
Ergebnisbestätigung in schriftlicher Form spezifischer Prüfungen, die unabhängige Sachverständige durchgeführt haben. Besagt, daß die Lieferung den Vereinbarungen bei der Bestellannahme entspricht. Unterscheidung in verschiedene Varianten von Abnahmeprüfzeugnissen. Können auf der Basis amtlicher Vorschriften (DIN EN 10 204; alt: DIN 50 049) und technischer Regeln, gemäß den Lieferbedingungen des Auftraggebers oder denen des Bestellers erstellt worden sein.
Siehe auch: Prüfbescheinigung, Prüfzeugnis.
- Abwickelhaspel
Vorrichtung zum Auf- oder Abwickeln von Band, Blech oder Draht.
- Analyse
Quantitative und/oder qualitative Identifizierung der Einzelbestandteile eines Stoffes durch chemische oder physikalische Bestimmung (Spektralanalyse, Funkenprobe). Analyse oft nur für auf den Nachweis bestimmter gewährleisteter Gehalte, wie z.B. Schwefel- und Phosphorgehalt. Die Ergebnisse der Analyse bestimmen die Führung des Verfahrens. Die Analyse ist wichtiger Bestandteil im Werks- und Abnahmeprüfzeugnis. Ihre Kenntnis ist für die Weiterverarbeitung wichtig, insbesondere die Wärmebehandlung eines Stahles.
- Anarbeitung
Serviceleistung im Stahlhandel. Jede verändernde Manipulation, die mit einem oder an einem Walzstahl-Fertigerzeugnis nach Verlassen des Lieferwerkes vorgenommen wird und nicht Verarbeitung(= Fertigung) ist. Zur Anarbeitung gehören z.B.: Schneiden, Spalten, Sägen, Anfasen, Richten, Bohren, Schützen von Oberflächen usw.
- Anisotropie
A. ist die Richtungsabhängigkeit der physikalischen Eigenschaften. Voraussetzung hierfür ist das Vorliegen einer Textur. Solche Vorzugsrichtungen führen beim Tiefziehen von kaltgewalzten Blechen zu nicht gewünschter Zipfelbildung.
- Attest
Vielfach verwendete, aber ungenaue Bezeichnung für Abnahmeprüfzeugnis und andere Arten von Zeugnissen.
Siehe auch: Abnahmeprüfzeugnis.
- Austenitbildner
Bezeichnet solche Legierungselemente, die das Austenitgebiet erweitern. Ni, Co und Mn sind die wichtigsten Vertreter einer Gruppe von Austenitbildner, die ein unbeschränkt auslaufendes Gamma-Mischkristallgebiet herbeiführen (austenitische Stähle). Außerdem gibt es Austenitbildner, die das Austenitgebiet durch ein heterogenes Phasengebiet begrenzen. Zu dieser Gruppe gehören vor allem C, N, Cu und Zn (eutektoide Stähle).
- Austenitische Stähle
Mangan- oder nickellegierte Stähle. Mn und Ni (Austenitbildner) erweitern den Bereich des Austenits. Das kfz-Gitter bleibt auch nach dem Abschrecken bei Raumtemperatur erhalten. Durch das Abschrecken werden die Austenitischen Stähle nicht härter sondern weicher. Dadurch erreichen sie hohe Dehnungswerte und sind gut umformbar. A. Stähle sind nicht magnetisierbar. Zu ihnen zählen die nichtrostenden Chrom-Nickel-Stähle, die Mn-legierten verschleißfesten sowie die amagnetischen Stähle.








