Glossar

 
 
 

Wir erklären Begriffe aus unserer tagtäglichen Arbeit.

A   B   C   D   E   F   G   H-I   K   L-N   O-R   S   T   U-V   W   Z  


  • Feinblech
    Ein Flacherzeugnis mit der Dicke von 0,35 bis unter 3,00 mm. Maßnorm DIN EN 10131 (bisher DIN 1541). Technische Lieferbedingungen nach DIN EN 10130 (bisher DIN 1623-1) – Kaltgewalzte Flacherzeugnisse aus weichen Stählen zum Kaltumformen, DIN 1623-2 – Kaltgewalztes Band und Blech - Allgemeine Baustähle, DIN 1623-3 – Weiche unlegierte Stähle zum Emaillieren. Hinzu kommen die höherfesten Sorten sowie metallisch oder organisch beschichtete Flachprodukte in den genannten Dicken. Nichtrostende und hitzebeständige Edelstähle in den fraglichen Dicken gehören im eigentlichen Sinn nicht zu Feinblech, sie haben auch eigene Maßnormen.
    Durchweg wird Feinblech auf vollkontinuierlich arbeitenden Anlagen aus Warmbreitband und weiter ebenfalls vollkontinuierlich zu Kaltbreitband gewalzt. Seit neuerer Zeit werden auch Feinbleche in warmgewalzter Ausführung hergestellt. Die Dünnbandtechnologie wird diesbezüglich noch einschneidende Veränderungen bringen.

  • Festigkeit
    F. ist der Widerstand, den ein Werkstoff dem Einwirken einer äußeren Kraft entgegengesetzt, ohne daß der Werkstoff versagt. Die F. kann sich mit der Temperatur und/oder der Zeit ändern. Bei Werkstücken spricht man von Werkstück- oder Gestaltfestigkeit.

  • Feueraluminiertes Feinblech
    Siehe: Aluminieren.

  • Feuerverzinken
    F. gehört zu den Schmelztauchverfahren und dient der Oberflächenveredelung von Stahl. Bei Temperaturen zwischen 440 und 465°C wird der Zinküberzug auf die Stahloberfläche aufgebracht. Dabei wird der Stahl in Bäder aus Zink oder Zinklegierung eingetaucht. Die Reoxidation wird vermieden, indem jegliche Berührung mit Luftsauerstoff während des gesamten Prozesses ausgeschlossen ist. Unlegierte und niedriglegierte Stähle eignen sich generell zum Feuerverzinken.

  • Feuerverzinktes Blech und Band
    Siehe: kontinuierlich feuerverzinktes Blech und Band

  • Fügen
    Beim Fügen werden zwei oder mehrere Werkstücke miteinander verbunden. Dies kann durch Schrauben-, Stift-, Wellen-Nabe- und Pressverbindungen, sowie durch Klebe-, Löt- und Schweißverbindungen geschehen.

  • Funkenprobe
    Durch das Aussehen der Schleiffunken (Gestalt und Farbe) kann der Fachmann die Zusammensetzung einer Stahlsorte annähernd richtig bestimmen, wie z.B. den Kohlenstoffgehalt und die Legierungsmetalle schätzen. Einfache Prüfung, die in der Werkstatt durchzuführen ist, besonders geeignet für Verwechslungsprüfung.


 
Ansprechpartner
Sie benötigen weitere Informationen. Sprechen Sie uns an. Hier finden Sie Ihren Ansprechpartner.
 
 
 
www.stahlo.dewww.lkh-online.de

Noch Fragen?
STAHLO-HOTLINE
Tel. +49 (0) 2771 / 302-6929
Fax +49 (0) 2771 / 302-6914
info@stahlo.de
Friedhelm Loh Group