Wir erklären Begriffe aus unserer tagtäglichen Arbeit.
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- Sandwichblech
S. ist ein 3-schichtiges Verbundblech mit schwingungsdämpfenden Eigenschaften. Setzt sich zusammen aus zwei Feinblechlagen (auch oberflächenveredelt oder nichtrostender Edelstahl möglich), zwischen denen sich eine viskoelastische Kunststoff-Kernschicht befindet. Veretzt man das Verbundblech in Biegeschwingungen, so gleiten die Deckbleche auf der Kernschicht hin und her. Infolge der inneren Reibung wird die Schwingungsenergie, die sich als Körperschall auswirken würde, in Wärme umgewandelt. Anwendung überall, wo Körperschall durch Vibration auftritt – z.B. bei Kompressorgehäusen, Maschinenräumen, in Licht-, Luft- und Klimaschächten.
- Schmelztauchveredeltes Blech und Band
Flacherzeugnisse mit metallischem Überzug, der durch Eintauchen in ein Bad aus geschmolzenem Metall (z.B. Zink, Zinn, Aluminium, Blei oder deren Legierungen) aufgebracht wird. Maßnorm DIN EN 10143
Siehe auch: Kontinuierlich feuerverzinktes Blech und Band.
- Schweißeignung
Werkstoffeigenschaft, die von chemischen, metallurgischen und physikalischen Faktoren beeinflußt wird. Die chemische Zusammensetzung bestimmt die Neigung zu Sprödbruch, Alterung, Härtung und Warmrissen und auch das Verhalten des Schmelzbades. Stahl gilt normalerweiser als schweißgeeignet, wenn sein Massengehalt an Kohlenstoff unterhalb 0,2% liegt. Für die meisten legierten Stähle sind besondere Maßnahmen zu ergreifen damit sie sich zu Schweißen eignen.
- Schweißnaht
Verbindungsstelle zweier durch Schweißen verbundener Werkstückkanten. Ausführung und Bezeichnung richten sich nach Form und Vorbereitung der zu verbindenden Teile. Die wichtigsten Verbindungen sind bei stumpf gestoßenen Enden: I-, V-, X-, Y-, U- und K-Nähte; beim T-Stoß und Überlappstoß: Kehlnähte; beim Eckstoß: Ecknaht; bei gebördelten Kanten: Bördelnaht. Fugenformen und Stoßarten von Schweißnähten sind in DIN 1912 festgelegt.. Die zeichnerische Darstellung von Schweißnähten normt DIN EN 22553.
- Sendzimierverzinktes Feinblech
Veraltete Bezeichnung für kontinuierlich feuerverzinktes Blech und Band.
- Slitting-Anlage
Zu deutsch: Spalt(band)anlage.
Siehe: Spaltanlage.
- Spaltanlage
Bezeichnet eine Längsteilanlage, auf der Breitband der Länge nach in mehrere schmale Streifen zerteilt wird. Ist eine Verfahrensweise zur Erzeugung von Band. Um auf den Herstellungsweg zu verweisen, spricht man von Spaltband. Zur S. gehören Aggregate wie Ab- und Aufwickelhaspel, Besäumscheren, Richt- und Streckbiege-richtanlagen. Automatische Sortier- und Verpackungsstraßen sind der Abschluß der S.
- Spaltband
Warm- oder kaltgewalztes Breitband (Walzbreite < 600 wird mittels Längsteilen auf Slitting-Anlagen in Lieferbreiten < 600 mm geteilt (gespalten). Normbezeichnung nach DIN EN 10079: Längsgeteiltes Warmbreitband oder Längsgeteiltes Kaltbreitband. Lieferzustand in Rollen (Coils), aber auch abgelängt auf Band in Stäben. Maßtoleranzen: DIN EN 10131 (früher DIN 1541), für nichtrostendes Band DIN 59382. Das Spalten wird auch auf oberflächenveredelte Breitbänder angewendet.
- Spektralanalyse
Verfahren für den Nachweis chemischer Elemente in Stählen (qualitative S.) und zur Bestimmung ihrer Massengehalte (quanitative S.). Jedes Element sendet im angeregten Zustand eine Strahlung mit spezifischer Wellenlänge aus. Ein Stoff beliebiger Zusammensetzung sendet Summenstrahlung entsprechend seiner Bestandteile aus. Mit Prisma oder Gitter werden aus diesem Bündel Einzelstrahlen bestimmter Wellenlänge abgelenkt. Nebeneinander auf einen Schirm projeziert, werden sie nach Lage (Ablenkungswinkel) und Intensität erfaßt. Die Lage kennzeichnet das Element, die Intensität und den Massengehalt. Beim Spektroskop geschieht die Auswertung durch den Beobachter, beim Spektrometer durch Fotozellen und elektronische Auswertung. Die Anregung besorgt ein Lichtbogen oder eine Funkenstrecke.
- Spektrometer
Siehe: Spektralanalyse.
- Stahl-Trapezblech
S-T. ist profiliertes Blech für Dach- und Wandkonstruktion sowie -verkleidungen aus kontinuierlich feuerverzinktem oder aluminiertem Stahlblech. Beschichtung aus PE-, PVF oder Plastisol- in zahlreichen Farbvarianten. Für Dachkonstruktionen in mind. 0,63 mm Dicke; unterschiedliche Breiten und Längen; nicht genormt. Hohe Steifigkeit durch Trapezprofilierung in jeweils mehreren Trapezhöhen, -kopfbreiten, -tiefen und -abstand.
- Standardformate
Siehe: Lagerformate.
- Streckgrenze Re
Werkstoffspezifische Größe, die im Zugversuch ermittelt wird: Spannung, bei der Fließen einsetzt, ohne daß die anliegende Spannung weiter erhöht wird. Kommt es bei Fließbeginn sogar zu einem Spannungsabfall, zeigt der Werkstoff eine obere -ReH- und eine untere -ReL- Streckgrenze (H wie “high” – hoch bzw. L wie “low” – niedrig).







