Wir erklären Begriffe aus unserer tagtäglichen Arbeit.
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- Walzwerksfehler
Es gibt folgende Unterscheidungen:
1. Formfehler durch mangelhafte Halbzeugwalzung;
2. Oberflächenfehler durch eingewalzten Zunder und durch Überlappungen;
3. Planheitsfehler bei Fachprodukten durch Wellen und Falten;
4. Querschnittmängel beim Kaliberwalzen;
5. Säbelkanten bei Bändern;
6. Qualitätsminderung durch ungüngstige Walztemperaturen.
- Warm(breit)band
Warmgewalztes Erzeugnis mit rechteckigem Querschnitt von mindestens 600 mm Breite, das unmittelbar nach dem Walzen zu Rollen (Coils) mit möglichst genau aufeinander liegenden Kanten (uhrfederartig) aufgewickelt wird. Die Kanten sind wie gewalzt oder beschnitten. Herstellung aufWarm(breit)bandstraßen, überwiegend kontinuierlich in Dicken von 1,2 bis 20,0 mm und Breiten, welche die 2.000-mm-Grenze bereits überschritten haben. W. dient als Vormaterial für Fein- und Grobbleche sowie Kalt(breit)band.
- Wärmebehandlung
Gezieltes Erwärmen, Halten und Abkühlen von Stahl, mit dem Ziel, genau definierte Gefüge bzw. Eigenschaften einzustellen. Unter diesem Oberbegriff sind alle Arten des Glühens, das Härten und Vergüten einzuordnen.
- Warmwalzen
Das Umformverfahren folgt im Anschluß an das Urformen (Stranggießen). Das Walzgut (Bramme oder Knüppel) wird im Walzspalt durch Aufbringen von Druck auf eine vorgegebene Dicke reduziert. Infolge des Gesetztes der Volumenkonstanz ergeben sich Längen- und Breitenänderungen. Vor allem die Breitung muß genau kontrolliert werden. Die Abgrenzung zwischen Warm- und Kaltwalzen erfolgt durch die Temperatur: Beim Warmwalzen liegt die Walztemperatur immer oberhalb Rekristallisationstemperatur.
- Werkszeugnis
Siehe: Prüfbescheinigung, Abnahmeprüfzeugnis.







