Wir erklären Begriffe aus unserer tagtäglichen Arbeit.
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- Zertifizierung
Bestätigung der Übereinstimmung (Konformität) durch einen unabhängigen Dritten die besagt, dass ein Erzeugnis oder eine Dienstleistung bestimmten technischen Regeln und Verfahrensabläufen entspricht. Dahinter steht das Bedürfnis eines Nachfragers, möglichst genau zu wissen, was er für sein “gutes Geld” einkauft. Die Anforderung auf Z. kann z.B. ausgehen von Behörden, die sich vergewissern wollen, daß das Erzeugnis mit einer Vorschrift übereinstimmt, Versicherungsgesellschaften, die zu versichernde Risiken genau einschätzen und so gering wie möglich halten wollen, sowie von Käufern ganz allgemein, einschließlich der Endverbraucher.
- Ziehen
- Kaltumformverfahren, das den unterschiedlichsten Zwecken dient wie z.B. Verringern von Durchmessern und Wanddicken, Verbesserung der Oberflächenqualität oder der Festigkeit, Verbesserung der Maßtoleranzen, Ausbildung der Profilform. Man unterscheidet Stangen-, Rohr- und Drahtziehen. Das Ziehgut wird mit axial angreifender Kraft durch ein formgebendes Werkzeug (Matrize, Ziehdüse, Ziehhol) gezogen. Die Anzahl der erforderlichen Züge richtet sich nach dem Anfangsquerschnitt. Evtl. ist Zwischenglühen notwendig. Unerlässlich vor dem Ziehen sind die gründliche Reinigung der Ziehgutoberfläche durch Beizen oder Strahlentzundern, die gute Schmierung und ausreichende Kühlung des Ziehwerkzeuges während der Arbeit.
- Kaltumformverfahren für Blechteile Abstreckziehen, Streckziehen, Tiefziehen.
- Warmziehen: nahtlose Rohre (Rohrherstellung)
- Zinkblumen
Bizarre Oberflächenausbildung die bei der Erstarrung von Zinküberzügen entsteht. Ihre rauhe und unebene Struktur macht sie ungeeignet für spätere Lackierung. Z. werden toleriert, wo keine weitere Oberflächenbehandlung vorgesehen ist (z.B. Zäune, Isolier- und Wickelrohre). Sind Lackierungen (z.B. im Automobilbau) vorgesehen, muß das Blech zuvor dressiert werden.
- Zug
Beanspruchungsart, bei der eine Kraft parallel zu Werkstückachse, senkrecht zum Querschnitt angreift und bei diesem zu einer Verlängerung führt.
Siehe auch: Zugversuch.
- Zugfestigkeit
Kurzzeichen: Rm; Maximum der Spannungs-Dehnungs-Kurve, die im Zugversuch ermittelt wird. Errechnet sich aus dem Quotient aus der maximalen Zugkraft und dem Ausgangsquerschnitt der Probe. Maßeinheit: N/mm² bzw. Pa.
- Zugversuch
Der Z. ermittelt das Verhaltens eines Werkstoffs bei einer einmaligen Zugbeanspruchung. Die Zugprobe wird in einer Prüfmaschine bis zum Bruch gedehnt. Währenddessen werden Kraft und Weg (Zunahme der Meßlänge) aufgezeichnet. Die erforderliche Kraft, die Verlängerung und die Querschnittsveränderung an der Bruchstelle werden gemessen. Daraus wird das charakteristische Spannungs-Dehnungs-Diagramm mit den Werkstoffkenngrößen Zugfestigkeit, Bruchdehnung und Brucheinschnürung berechnet.
Siehe auch: Bruchdehnung A.







