Stahl als Ressource

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Stahl in der Zukunft

Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) wird die Nachfrage nach Stahl bis 2050 um rund ein Drittel steigen. Analysen zufolge werden die heute getroffenen Entscheidungen für die künftige Stahlproduktion darüber entscheiden, ob die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreicht werden können oder nicht.

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Energie

Strom zu Stahl

Eine nachhaltige Stromversorgung erfordert den Übergang zu einer Vollversorgung mit
erneuerbaren Energien. Eine Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien ist bis 2050 technisch möglich!

Stahlo bezieht an allen drei Standorten 100 % Grünstrom aus Wasserkraft. Darüber hinaus produziert und liefert Stahlo mit seiner eigenen PV-Anlage in Gera grünen Strom.

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Wassererzeuger

Wasserstoff zu Stahl

Klein, aber oho!

Wasserstoff (H2) ist das kleinste aller Moleküle und gilt als eine wichtige Säule der Energiewende. Es wird erwartet, dass dieses Element in Zukunft den Einsatz von Kohle, Erdöl und Erdgas deutlich reduzieren und sogar ersetzen wird.

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Recycling

Schrott zu Stahl

 

 

Verwendung von Stahlschrott spart erheblich CO2

Der Einsatz von Elektrostahlwerken zur Verarbeitung von Stahlschrott ist eine bewährte Methode zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion. Allerdings übersteigt die Stahlnachfrage die verfügbaren Schrottmengen erheblich.

An seinen Standorten sortiert Stahlo den Schrott nach Materialgruppen, Abmessungen und Mangangehalt. Dadurch ist der Schrott von Stahlo von hoher Qualität und kann direkt recycelt werden.

Stahlo beobachtet

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Rahmenbedingungen

Schlüsselelemente der Transformation

Für eine erfolgreiche industrielle Dekarbonisierung müssen drei Elemente von den politischen Entscheidungsträgern auf nationaler und europäischer Ebene erfolgreich geregelt werden:

  1. Ein verstärkter Carbon-Leakage-Schutz,
  2. Ein schnellerer Zugang zu alternativen Energien
  3. Höhere finanzielle Unterstützung!
Stahlproduktion
Zwei Wege

Bei der Stahlerzeugung werden zwei klassische Wege unterschieden. Bei der Hochofenroute wird aus Erz in der Sinteranlage und anschließend im Hochofen flüssiges Roheisen erzeugt. Anschließend wird es in Stahl umgewandelt. Im klassischen Konverterstahlwerk werden je nach Zusammensetzung des Roheisens etwa 23 % Schrott und 77 % Roheisen verarbeitet. Der Schrott dient als Kühlung. Bei der Elektrostahlroute wird je nach Anforderung an den Stahl bis zu 100 % Schrott im Elektrolichtbogenofen geschmolzen. Vor allem Edelstahl wird auf diese Weise hergestellt.

Neu ist die "grüne Route" mit dekarbonisiertem Stahl.

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Routen

Weg 1 - Hochofen

Rund 70 % des Rohstahls werden immer noch mit Koks gewonnen. Diese Form der Gewinnung wird jedoch zunehmend kritisch gesehen.

Weg 2 - Lichtbogenofen

Die Elektrostahlroute beschreibt die Herstellung im Elektrolichtbogenofen. Diese Route wird oft als Brückentechnologie für grünen Stahl gesehen.

Neu - Grüner Stahl

Fossilfreier grüner Stahl ist dekarbonisierter Stahl. CO 2 wird entweder komplett vermieden oder eingefangen und umgewandelt oder gespeichert.

Grüner Stahl
60%

Stahlkraft ist ein Impulsgeber für die deutsche Wirtschaft. Rund 60 Prozent des Produktionswertes im verarbeitenden Gewerbe sind stahlintensiv. Stahl kann sauber produziert und immer wieder verlustfrei recycelt werden. Damit entspricht er wie kaum ein anderer Werkstoff dem Prinzip der Nachhaltigkeit.

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