New way - Green steel

Decarbonization characterizes a fossil-free - green steel

stahlo new green stell

The steel industry accounts for 30% of industrial emissions in Germany alone. Currently, three options for decarbonizing steel are being pursued:

  1. Carbon Direct Avoidance (CDA): 
    Avoidance of CO2 among other things by the production of directly reduced iron from iron ore and there above all with the reduction gas hydrogen
     
  2. Carbon Capture and Utilization (CCU):
    Utilization of CO2 through conversion into fuels and feedstock for chemical products
     
  3. Carbon Capture and Storage (CCS):
    Capture and storage of CO2 emissions


Opportunity: The steel industry can make a significant contribution to climate neutrality. If sufficient green electricity is available, steel could be made CO2 neutral by direct reduction with hydrogen.

stahlo route A+

Die neue DRI Route (direkt reduziertes Eisen) setzt grünen Wasserstoff zum Reduzieren von Eisenerzpellets im Reaktor ein. Der gewonnene Eisenschwamm wird zusammen mit Recyclingschrott im Elektrolichtbogenofen zu Rohstahl erschmolzen. Anschließend werden die vergossenen Brammen im Warmwalzwerk ausgewalzt und gegebenenfalls weiter veredelt und die Oberflächen beschichtet. Bei dieser Route entsteht etwa 0,15 to CO2 pro Tonne Rohstahl. Dies ist weniger als ein Zehntel der Emissionen im Hochofen.

 

Wie weit ist diese neue Route entwickelt?

Der Ersatz der Hochöfen und Sauerstoffblasöfen (BF-BOFs) eines traditionellen integrierten Stahlherstellers durch eine Produktion auf der Grundlage von direktreduziertem Eisen und Elektrolichtbogenöfen (DRI-EAFs) ist eine ausgereifte Technologieoption. DRI-Produktionsanlagen verbrauchen hochwertige Eisenerzpellets und werden mit Erdgas (NG) betrieben. Mit der Zeit werden sie jedoch wahrscheinlich auch grünen Wasserstoff (H2) verwenden. Diese technologische Verbesserung könnte die Emissionen im Vergleich zur BF-BOF-Produktion erheblich senken, wenn Scope-1-, Scope-2- und vorgelagerte Scope-3-Emissionen berücksichtigt werden, um 33% - 55%. Weltweit sind bereits über 100 Millionen Tonnen DRI-EAF-Produktionskapazitäten auf Erdgasbasis in Betrieb. Daraus lässt sich die Zuversicht ableiten, dass diese Technologie-Route im Wesentlichen die Zukunft prägen wird.

 

Klassifizierungslabel A scope new